EC Villacher SV – Ice Hockey Club in Villach, Austria

EC Villacher SV illustration featuring Villach’s St. Jakob church, the Drau river, Dobratsch mountain and hockey players, with Ice Hockey Atlas branding.

EC VSV GmbH
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EC Villacher SV History – The Blue-and-White Eagles of Carinthia


EC Villacher SV represents Villach in Austria’s southern province of Carinthia. Known as the Eagles, the club combines a long local hockey tradition with six Austrian championships. Its blue-and-white identity, rivalry with Klagenfurt and record of developing talented players have made VSV an established name in Austrian ice hockey.

1923–1977: From Frozen Lakes to the Top Division

Villach’s hockey beginnings date to 1923, when young players took to the frozen lakes around the town. The club joined the Austrian Ice Hockey Federation in 1924. For decades, natural ice made training and competition dependent on the weather, limiting progress against better-equipped opponents. The opening of an artificial ice rink in December 1969 improved those conditions. In January 1977, victory over Krems secured promotion to Austria’s highest division.

1981–2002: The Eagles Become Champions

The first championship arrived in 1981 under coach Bart Crashley. Villach entered the season as an outsider but developed into a powerful attacking team and secured the title with an away victory in Innsbruck. Further championships followed in 1992 and 1993, with Ron Kennedy guiding the successful title defence. Additional triumphs in 1999 and 2002 confirmed that the Eagles had become a lasting force rather than a one-season surprise.

2006: An Overtime Goal Delivers the Sixth Title

In 2006, coach Greg Holst led Villach through a dramatic championship campaign. After overcoming Innsbruck in a seven-game semi-final, the Eagles faced Red Bull Salzburg. Villach won the final series four games to two, with the decisive sixth match ending in overtime. Dany Bousquet scored the championship-winning goal in front of the home crowd, delivering the sixth Austrian title and one of the club’s most memorable moments.

Local Talent and International Competition

Villach also built a reputation for developing players, including future NHL forwards Michael Grabner and Michael Raffl. A Champions Hockey League appearance in 2014/15 brought another European opportunity. Today, the Eagles compete in the ICE Hockey League and play at Stadthalle Villach. Their story remains closely connected to the city, its supporters and the generations who have worn blue and white.


Geschichte des EC Villacher SV – Die blau-weissen Adler aus Kärnten


Der EC Villacher SV gehört zu den traditionsreichen Eishockeyvereinen Österreichs. Die als Adler bekannten Villacher verbinden sechs österreichische Meisterschaften mit einer starken regionalen Identität. Blau und Weiss, die Rivalität mit Klagenfurt und die Ausbildung talentierter Spieler prägen den Verein. Seine Geschichte reicht von improvisierten Spielen auf zugefrorenen Seen bis zum internationalen Profieishockey.

1923–1977: Von den Seen in die höchste Spielklasse

1923 spielten junge Villacher auf den zugefrorenen Seen rund um die Stadt Eishockey. Ein Jahr später wurde der VSV Mitglied des österreichischen Eishockeyverbandes. Lange blieb der Spielbetrieb vom Natureis und damit vom Wetter abhängig. Gegen Mannschaften mit Kunsteisbahnen bedeutete dies einen erheblichen Nachteil. Mit der Eröffnung der Villacher Kunsteisbahn im Dezember 1969 verbesserten sich die Voraussetzungen. Im Januar 1977 gelang durch einen Sieg gegen Krems schliesslich der Aufstieg in die Bundesliga.

1981–2002: Die Adler etablieren sich als Meistermannschaft

1981 gewann Villach unter Trainer Bart Crashley erstmals die österreichische Meisterschaft. Als Aussenseiter gestartet, entwickelte sich die Mannschaft zu einem offensivstarken Titelanwärter und machte den Erfolg mit einem Auswärtssieg in Innsbruck perfekt. 1992 und 1993 folgten die nächsten Meisterschaften; bei der Titelverteidigung stand Ron Kennedy hinter der Bande. Weitere Erfolge 1999 und 2002 festigten die Stellung des VSV unter den führenden österreichischen Eishockeyklubs und erweiterten die blau-weisse Titelsammlung.

2006: Der sechste Meistertitel fällt in der Verlängerung

2006 führte Trainer Greg Holst die Adler durch besonders spannende Playoffs. Nach einem Halbfinale über sieben Spiele gegen Innsbruck wartete im Endspiel Red Bull Salzburg. Villach entschied die Finalserie mit 4:2 Siegen für sich. Im sechsten Spiel fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung: Dany Bousquet erzielte vor heimischem Publikum den entscheidenden Treffer. Der sechste österreichische Meistertitel war damit gesichert und bescherte den Fans einen unvergesslichen Abend in der Villacher Stadthalle.

Spielerentwicklung und internationale Perspektiven

Villach machte sich auch als Ausbildungsstandort einen Namen. Mit Michael Grabner und Michael Raffl schafften ehemalige VSV-Spieler den Sprung in die NHL. 2014/15 nahm der Verein an der Champions Hockey League teil. Heute treten die Adler in der ICE Hockey League an. Die Stadthalle, die Unterstützung der Fans und die Verbundenheit mit der Draustadt bleiben dabei wichtige Bestandteile ihrer Identität.