EK Die Zeller Eisbären – Ice Hockey Club in Zell am See, Austria

Two Zeller Eisbären ice hockey players battle for the puck on Lake Zell, with St Hippolyt’s Church, the snowy Schmittenhöhe and the Ice Hockey Atlas logo.

EK Die Zeller Eisbären
Steinergasse 3
AT-5700 Zell am See
+43 664 1888 144
info@ek-zellereisbaeren.at
https://www.ek-zellereisbaeren.at/de


EK Die Zeller Eisbären History – From Lake Zell to Alps Hockey League Champions


The Zeller Eisbären trace their roots to a skating and tennis club founded in 1928. The blue-and-yellow team from Austria’s Pinzgau region has played in the country’s top division, rebuilt after insolvency and won titles in both the Nationalliga and the Alps Hockey League. The rink that opened in 1967 is still their home, now known as the KE KELIT Arena.

A Skating and Tennis Club Becomes a Hockey Club

In 1928, local skaters, hockey players and tennis players came together to form the Eislauf- und Tennis-Club Zell im Pinzgau. The club joined the Austrian ice hockey federation in 1929. The frozen lake was part of the town’s early skating culture, while the tennis courts in the centre of Zell am See served as the hockey team’s home for nearly four decades. The club rebuilt after the Second World War and entered regional championship competition in the 1950s.

Promotion to Austria’s Top Flight and a New Rink

Zell won its regional league in 1959 and again the following year, falling short in the promotion rounds both times. In 1961, with Canadian Bob Bergeron, the team finally reached Austria’s top division. A new artificial rink opened on 6 December 1967. Zell earned promotion to the Bundesliga in 1968, and in 1989 the rink gained a roof and opened as an indoor arena.

Third in the Bundesliga and Two Successor Clubs

Zell returned to the Bundesliga in 1991 and also competed in the cross-border Alpenliga. Under coach Frank Carnevale, a squad that included Olympic gold medallist Mark Johnson helped the club reach third place in the Austrian Bundesliga in 1992–93, its best finish. Financial collapse followed. A successor club, the Pinzgauer Eisbären, was formed in 1993, but it also became insolvent in 1995.

The Nationalliga Title and the 2009 Rebuild

After three consecutive Nationalliga runner-up finishes in the late 1990s, Zell returned to the Bundesliga in 2000. The team moved back to the Nationalliga in 2002 and won the championship in 2005, beating EHC Lustenau three games to one in the final. Another insolvency in 2009 threatened senior hockey in the town. Local organisers formed a successor club in time to enter the 2009–10 Nationalliga season.

From Founding-Season Participant to League Returnee

The Eisbären joined the Alps Hockey League in its inaugural 2016–17 season, taking on teams from Austria, Italy and Slovenia. Zell competed in the league through 2019–20, then withdrew ahead of the following campaign. With new leadership in place, the club returned in 2021–22. Four seasons after that comeback, the Eisbären reached their first Alps Hockey League final.

The First Austrian Club to Win the Alps Hockey League

Zell topped both the regular season and the Master Round in 2024–25. HDD SIJ Acroni Jesenice won the opening game of the final, handing the Eisbären their only playoff defeat. Zell won the next four games, clinching the series with a 5–1 home victory on 15 April 2025. The Eisbären won the final 4–1 and became the first Austrian club to lift the league trophy.

A Separate Austrian Title in 2026

In February 2026, Zell faced the Red Bull Hockey Juniors in a two-leg final for the Austrian championship within the Alps Hockey League. The first leg finished 3–3 at the KE KELIT Arena. The Eisbären came from two goals down to win the return leg 4–2 in Salzburg, taking the Austrian title 7–5 on aggregate. The club continues to compete in the multinational league in 2026–27.


Geschichte des EK Die Zeller Eisbären – Vom Zeller See zum Titel in der Alps Hockey League


Die Wurzeln der Zeller Eisbären reichen bis ins Jahr 1928 zurück. Aus einem Eislauf- und Tennisverein entwickelte sich im Pinzgau ein Eishockeyklub, der in Österreichs höchster Spielklasse antrat, nach finanziellen Rückschlägen mehrmals neu begann und sowohl in der Nationalliga als auch in der Alps Hockey League Meister wurde. Die heutige KE KELIT Arena geht auf die Kunsteisbahn zurück, die der Klub 1967 bezog.

Eisläufer, Tennisspieler und Eishockeypioniere

1928 schlossen sich Eisläufer, Tennisspieler und Eishockeyspieler zum Eislauf- und Tennis-Club Zell im Pinzgau zusammen. Ein Jahr später trat der Verein dem österreichischen Eishockeyverband bei. Der zugefrorene Zeller See gehörte zur frühen Eislaufkultur des Ortes. Die Tennisplätze im Zentrum dienten der Eishockeymannschaft fast vier Jahrzehnte als Heimstätte. Nach dem Wiederaufbau ab 1946 nahm Zell in den 1950er-Jahren erstmals an regionalen Meisterschaften teil.

Der erste Aufstieg und der Wechsel auf Kunsteis

1959 und 1960 gewann Zell seine regionale Liga, scheiterte aber jeweils in den Aufstiegsspielen. 1961 gelang mit dem Kanadier Bob Bergeron erstmals der Sprung in Österreichs höchste Spielklasse. Am 6. Dezember 1967 wurde die neue Kunsteisbahn eröffnet. 1968 stieg Zell in die Bundesliga auf. Ende 1989 erhielt die Anlage ein Dach und wurde als Zeller Eishalle eröffnet.

Bundesligarang drei und zwei Neuanfänge

1991 kehrte Zell in die Bundesliga zurück und nahm zugleich an der grenzüberschreitenden Alpenliga teil. Trainer Frank Carnevale hatte unter anderem den US-Olympiasieger Mark Johnson im Kader. In der Saison 1992/93 erreichte Zell mit Rang drei seine beste Bundesligaplatzierung. Gleichzeitig geriet der Klub finanziell in Schieflage. 1993 entstanden als Nachfolgeverein die Pinzgauer Eisbären, die 1995 ebenfalls Insolvenz anmelden mussten.

Der Nationalliga-Titel und der Wiederaufbau 2009

Ende der 1990er-Jahre stand Zell dreimal in Folge im Finale der Nationalliga. 2000 kehrte die Mannschaft in die Bundesliga zurück. Zwei Jahre später wechselte sie freiwillig zurück in die Nationalliga und gewann dort 2005 die Meisterschaft. Im Finale gegen EHC Lustenau setzte sich Zell mit 3:1 Siegen durch. Nach der Insolvenz von 2009 gründeten lokale Verantwortliche einen Nachfolgeverein, der bereits in der Saison 2009/10 wieder in der Nationalliga antrat.

Von der Premierensaison zur Rückkehr in die Alps Hockey League

Die Eisbären gehörten 2016/17 zum Teilnehmerfeld der ersten Alps-Hockey-League-Saison. In der grenzüberschreitenden Liga trafen sie auf Mannschaften aus Österreich, Italien und Slowenien. Nach vier Spielzeiten zog sich der Klub vor der Saison 2020/21 zurück. Unter neuer Führung kehrten die Zeller 2021/22 zurück. Vier Spielzeiten nach diesem Wiedereinstieg erreichten sie erstmals das Finale der Liga.

Der erste österreichische Gesamtsieger der Alps Hockey League

2024/25 beendeten die Eisbären sowohl den Grunddurchgang als auch die Master Round auf Platz eins. Im Finale gegen HDD SIJ Acroni Jesenice verloren sie das Auftaktspiel, ihre einzige Niederlage in den gesamten Playoffs. Danach gewann Zell viermal in Folge. Am 15. April 2025 machte ein 5:1 vor heimischem Publikum den Titel perfekt. Mit dem 4:1 in der Serie wurden die Zeller Eisbären als erster österreichischer Klub Gesamtsieger der Alps Hockey League.

Der österreichische Meistertitel innerhalb der Liga

Im Februar 2026 trafen die Eisbären im separaten Finale um die österreichische Meisterschaft innerhalb der Alps Hockey League auf die Red Bull Hockey Juniors. Nach einem 3:3 in Zell am See gerieten sie im Rückspiel in Salzburg mit 0:2 in Rückstand. Die Zeller drehten die Partie und gewannen 4:2. Mit dem Gesamtergebnis von 7:5 sicherten sie sich den österreichischen Titel. Auch 2026/27 treten die Eisbären in der grenzüberschreitenden Liga an.