Bietigheim Steelers – Ice Hockey Club in Bietigheim-Bissingen, Germany

Winter illustration of Bietigheim Steelers hockey players with the Bietigheim Enz railway viaduct, historic half-timbered buildings and the original Ice Hockey Atlas logo.

Bietigheim Steelers
Schwarzwaldstrasse 40
DE - 74321 Bietigheim-Bissingen
+49 7142 917970
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Bietigheim Steelers History – Championships, DEL Dreams and a Remarkable Comeback


From Kornwestheim to Bietigheim

The Steelers’ roots lead back to SC Kornwestheim, founded in 1981. The move to Bietigheim in 1988 established the club in its present hometown. A local stainless-steel manufacturer inspired the Steelers nickname, connecting the team’s identity with its industrial surroundings. From these regional beginnings, a lasting hockey community developed in Bietigheim-Bissingen.

Climbing the German League System

An important breakthrough arrived in 1997, when James McKee’s decisive goal in Straubing helped secure promotion to the second tier. League restructuring interrupted that progress, but Bietigheim returned in 1999. The attacking trio of Darren Ritchie, Craig Teeple and Tim Leahy became particularly memorable during this period of rapid development.

The First Second-Tier Championship

In 2009, the Steelers won their first championship in Germany’s second division. The achievement changed the scale of the club’s ambitions: Bietigheim had progressed from a team seeking to establish itself nationally into a title-winning organisation. The championship also began a sequence of successes that would make the Steelers one of the defining clubs of German second-tier hockey.

A New Arena and a Trophy-Filled Era

The opening of the EgeTrans Arena and Kevin Gaudet’s coaching tenure marked another major chapter. Championships followed in 2013, 2015 and 2018, alongside DEB Cup victories in 2012 and 2013. Six consecutive final appearances demonstrated the consistency behind the silverware and strengthened Bietigheim’s reputation as a leading second-division club

The DEL Dream Becomes Reality

The 2021 playoffs delivered the club’s long-awaited breakthrough. After falling two games behind against Kassel in the best-of-five final, the Steelers fought back to win the championship. A 5–2 victory in the deciding match secured the sporting promotion place. Bietigheim subsequently entered the DEL, bringing top-flight league hockey to the EgeTrans Arena.

Two Relegations Change the Story

The Steelers preserved their DEL status in their first season, but their top-flight stay ended in 2023. Returning to the DEL2 did not immediately stabilise results. Another relegation followed in 2024, taking the club into the Oberliga. Within a short period, a team that had reached German hockey’s highest level faced the challenge of rebuilding in the third tier.

The Championship Comeback of 2025

Bietigheim responded by winning the 2025 Oberliga championship and earning an immediate return to the DEL2. The final against Hannover Scorpions went to seven games, with the Steelers winning the decider 2–1 away from home on 29 April. Goaltender Olafr Schmidt received the MVP award. The triumph added a story of recovery to a history already rich in championship celebrations.


Die Geschichte der Bietigheim Steelers – Meistertitel, DEL-Traum und ein eindrucksvolles Comeback


Von Kornwestheim nach Bietigheim

Die Wurzeln der Steelers reichen zum 1981 gegründeten SC Kornwestheim zurück. Mit dem Umzug nach Bietigheim 1988 begann die Geschichte am heutigen Standort. Der Beiname Steelers entstand durch einen damaligen Hauptsponsor aus der Edelstahlbranche. Damit erhielt die Mannschaft eine Identität, die eng mit ihrem wirtschaftlichen Umfeld verbunden war und bis heute den Auftritt des Klubs prägt.

Der Aufstieg durch die deutschen Spielklassen

1997 gelang ein wichtiger Durchbruch: James McKees entscheidender Treffer in Straubing brachte den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse. Eine Neuordnung der Ligen unterbrach diesen Weg zunächst, doch 1999 kehrte Bietigheim zurück. Besonders in Erinnerung blieb die Angriffsreihe mit Darren Ritchie, Craig Teeple und Tim Leahy, die den sportlichen Aufschwung entscheidend mitprägte.

Die erste Zweitliga-Meisterschaft

2009 gewannen die Steelers erstmals die Meisterschaft in Deutschlands zweithöchster Liga. Dieser Erfolg veränderte den sportlichen Anspruch des Vereins nachhaltig. Aus einer Mannschaft, die sich im überregionalen Eishockey etablieren wollte, war ein Titelträger geworden. Zugleich bildete die Meisterschaft den Auftakt zu einer Erfolgsserie, durch die Bietigheim zu einem der prägenden Standorte des deutschen Zweitliga-Eishockeys wurde.

Neue Arena und eine erfolgreiche Ära

Mit der EgeTrans Arena und Trainer Kevin Gaudet begann ein weiteres bedeutendes Kapitel. Die Steelers gewannen 2013, 2015 und 2018 die Meisterschaft sowie 2012 und 2013 den DEB-Pokal. Sechs Finalteilnahmen hintereinander unterstrichen ihre sportliche Konstanz. Die Erfolge machten den Klub zu einer festen Grösse an der Spitze der zweithöchsten deutschen Spielklasse.

Der DEL-Traum wird 2021 Wirklichkeit

Die Playoffs 2021 brachten den lange ersehnten Durchbruch. Im Finale gegen Kassel lagen die Steelers in der Serie bereits mit zwei Niederlagen zurück, ehe sie das Duell noch drehten. Ein 5:2 im entscheidenden fünften Spiel sicherte die Meisterschaft und den sportlichen Aufstieg. Anschliessend spielte Bietigheim erstmals in der DEL und empfing die Spitzenmannschaften des deutschen Eishockeys in der EgeTrans Arena.

Zwei Abstiege verändern die Ausgangslage

In ihrer ersten DEL-Saison schafften die Steelers den Klassenerhalt. 2023 endete der Aufenthalt im Oberhaus jedoch nach zwei Spielzeiten. Auch die Rückkehr in die DEL2 brachte zunächst keine Stabilität: 2024 folgte der nächste Abstieg, diesmal in die Oberliga. Innerhalb kurzer Zeit musste sich der Klub damit von der höchsten deutschen Spielklasse auf einen sportlichen Neuaufbau in der dritten Liga einstellen.

Das Meister-Comeback im Jahr 2025

Die Antwort gelang mit dem Gewinn der Oberliga-Meisterschaft 2025 und dem direkten Wiederaufstieg in die DEL2. Die Finalserie gegen die Hannover Scorpions ging über sieben Spiele. Am 29. April gewannen die Steelers das entscheidende Auswärtsspiel mit 2:1. Torhüter Olafr Schmidt wurde als wertvollster Spieler ausgezeichnet. Damit ergänzte Bietigheim seine lange Erfolgsgeschichte um ein besonders eindrucksvolles Kapitel des sportlichen Wiederaufstehens.