EHC Freiburg – Ice Hockey Club in Freiburg im Breisgau, Germany
EHC Freiburg e.V.
Ensisheimerstraße 1
DE - 79110 Freiburg im Breisgau
+49 761 8879720
woelfe@ehcf.de
https://ehcf.de/
EHC Freiburg – Club History
The Roots of Hockey in Freiburg
Freiburg’s hockey tradition began with the founding of ERC Freiburg on 30 January 1961. Franz Siegel and his fellow founders initially concentrated on roller sports before establishing an ice rink at Ensisheimerstraße. The first hockey game there took place in December 1967. Promotion to the Bundesliga followed in 1979, and the ERC won the German Cup in 1984.
New Club and a Bundesliga Return
Financial collapse ended the ERC era, but EHC Freiburg was founded on 6 September 1984 to continue the city’s hockey tradition. The new club entered the second Bundesliga in 1985 and earned promotion to the top division in 1988. Freiburg then spent five consecutive seasons competing among Germany’s leading teams.
After the 1993 Licence Withdrawal
The withdrawal of Freiburg’s Bundesliga licence in 1993 forced another restart in the Regionalliga. Recovery was rapid: by 1995, the EHC had won the championship of Germany’s second tier. This period also brought an extraordinary visitor, as Wayne Gretzky and his touring all-star team appeared at the Franz-Siegel-Halle during the NHL lockout.
Second-Division Champions and DEL Promotion
In 2003, Freiburg defeated SC Riessersee in the second-division championship final and secured promotion to the Deutsche Eishockey Liga. Successful licensing confirmed the club’s return to the highest level. However, the 2003–04 campaign proved difficult, and defeat against the Hannover Scorpions in the relegation playoffs sent the Wölfe back down after one season.
Financial Setbacks and the 2011 Restart
Further financial problems followed, including the insolvency of the professional operating companies in 2006 and 2011. The parent club took responsibility for rebuilding the senior team. Freiburg restarted in the Regionalliga Südwest, won all 25 games of the 2011–12 campaign and returned to the Oberliga, creating the foundation for another climb.
Oberliga Champions in 2015
Under coach Leos Sulak, Freiburg reached the Oberliga championship final against Füchse Duisburg in 2015. The series went to a deciding fifth game at the sold-out Franz-Siegel-Halle. Nikolas Linsenmaier scored after just 79 seconds, and Freiburg protected the 1–0 lead to win the championship and earn promotion to the DEL2.
The Wölfe in the DEL2
Since 2015, the Wölfe have competed in the DEL2, building on a tradition of developing young players alongside experienced professionals. Their home is now known as the Echte Helden Arena. Its name supports Freiburg’s children’s and youth hospitals, connecting the club’s sporting identity with a continuing commitment to families and the wider community.
EHC Freiburg – Geschichte des Klubs
Die Wurzeln des Freiburger Eishockeys
Die Freiburger Eishockeytradition begann am 30. Januar 1961 mit der Gründung des ERC Freiburg. Franz Siegel und seine Mitstreiter konzentrierten sich zunächst auf den Rollsport, bevor an der Ensisheimerstraße eine Eisfläche entstand. Im Dezember 1967 fand dort das erste Eishockeyspiel statt. 1979 gelang der Bundesliga-Aufstieg, 1984 gewann der ERC den Deutschen Pokal.
Ein neuer Verein und die Bundesliga-Rückkehr
Finanzielle Schwierigkeiten beendeten die Ära des ERC. Am 6. September 1984 wurde jedoch der EHC Freiburg gegründet, um die Eishockeytradition der Stadt fortzuführen. Der neue Verein startete 1985 in der zweiten Bundesliga und schaffte 1988 den Aufstieg in die höchste Spielklasse. Anschliessend gehörte Freiburg fünf aufeinanderfolgende Spielzeiten zur deutschen Eishockey-Elite.
Der Wiederaufbau nach dem Lizenzentzug 1993
Der Entzug der Bundesliga-Lizenz zwang Freiburg 1993 zu einem erneuten Anfang in der Regionalliga. Die sportliche Erholung verlief schnell: Bereits 1995 gewann der EHC die Meisterschaft der zweithöchsten Spielklasse. In diese Zeit fiel auch ein besonderer Besuch. Während des NHL-Lockouts gastierte Wayne Gretzky mit seiner All-Star-Mannschaft in der Freiburger Franz-Siegel-Halle.
Zweitligameister und DEL-Aufsteiger 2003
2003 besiegte Freiburg den SC Riessersee im Finale um die Zweitliga-Meisterschaft und erwarb das Aufstiegsrecht in die Deutsche Eishockey Liga. Mit der erfolgreichen Lizenzierung war die Rückkehr in die höchste Spielklasse gesichert. Die Saison 2003/04 verlief allerdings schwierig. Nach der verlorenen Abstiegsserie gegen die Hannover Scorpions mussten die Wölfe die DEL bereits wieder verlassen.
Wirtschaftliche Krisen und der Neubeginn 2011
Weitere wirtschaftliche Rückschläge folgten mit den Insolvenzen der professionellen Spielbetriebsgesellschaften 2006 und 2011. Der Stammverein übernahm den Wiederaufbau der ersten Mannschaft. Freiburg begann erneut in der Regionalliga Südwest und gewann in der Saison 2011/12 sämtliche 25 Spiele. Der Aufstieg in die Oberliga schuf damit die sportliche Grundlage für den nächsten Weg zurück nach oben.
Die Oberliga-Meisterschaft von 2015
Unter Trainer Leos Sulak erreichte Freiburg 2015 das Oberliga-Finale gegen die Füchse Duisburg. Die Entscheidung fiel im fünften Spiel in der ausverkauften Franz-Siegel-Halle. Nikolas Linsenmaier erzielte bereits nach 79 Sekunden den einzigen Treffer der Begegnung. Mit dem 1:0 gewannen die Wölfe die deutsche Oberliga-Meisterschaft und sicherten sich den Aufstieg in die DEL2.
Die Wölfe in der DEL2
Seit 2015 spielt Freiburg in der DEL2 und verbindet dabei die Förderung junger Spieler mit der Erfahrung etablierter Profis. Die Heimspielstätte trägt heute den Namen Echte Helden Arena. Dieser Name unterstützt die Freiburger Kinder- und Jugendkliniken und verbindet den Eishockeysport mit gesellschaftlichem Engagement. So bleibt der Verein auch ausserhalb der Eisfläche eng mit der Region verbunden.