EV Landshut – Ice Hockey Club in Landshut, Germany
EV Landshut
Gutenbergweg 32
DE - 84034 Landshut
+49 871 963370
office@evl.info
https://www.evl.info/
EV Landshut – Club History
The Foundation of EV Landshut
EV Landshut was founded on 25 April 1948 at the Zum Sterngarten inn. Members of TG Landshut’s hockey department followed Georg Zeller’s proposal to establish an independent club. The opening of the artificial ice stadium at Gutenbergweg in 1957 provided a permanent foundation for the development of hockey in the Lower Bavarian city.
Bundesliga Promotion and the First Championship
Promotion to the Bundesliga in 1963 brought Landshut into Germany’s top division. Under coach Karel Gut, the club developed into a championship contender and won its first German title in 1970. Players including Alois Schloder and Erich Kühnhackl became closely associated with this successful era, establishing Landshut’s reputation far beyond its home region.
A Second German Title in 1983
Karel Gut returned to Landshut and guided the team to another championship in 1983. With captain Alois Schloder, Erich Kühnhackl and Klaus Auhuber among its leading figures, the EVL defeated Mannheimer ERC by three wins to one in the final. The victory remains the club’s second German championship and a defining achievement in its history.
DEL Finalists and a New Beginning
Landshut became a founding member of the Deutsche Eishockey Liga in 1994 and reached the final in its inaugural season, finishing as runners-up in 1995. Financial difficulties eventually ended the DEL chapter in 1999. The club rebuilt in the Oberliga before winning promotion back to the second division in 2002, subsequently competing as the Landshut Cannibals.
Second-Division Champions in 2012
Another major success followed in 2012, when coach Jiří Ehrenberger led the Cannibals to the second-division championship against the Starbulls Rosenheim. The title rewarded a strong season and added another important trophy to Landshut’s collection. Although it did not bring a return to the DEL, the championship remains a central milestone of the club’s modern era.
The Oberliga Years and Promotion in 2019
In 2015, Landshut was denied a DEL2 licence because the required economic conditions were not met. Four seasons in the Oberliga followed. The comeback arrived in 2019, when the EVL won the championship against the Tilburg Trappers, taking the deciding fifth game 4–2 away from home and returning to the DEL2.
A Modern Arena and a Lasting Hockey Tradition
Since returning to the DEL2, Landshut has combined professional hockey with its longstanding role in developing players. Alumni include Marco Sturm, Tobias Rieder and Stanley Cup winner Tom Kühnhackl. The extensively modernised stadium reopened in 2021 and has been known as the VR-Bank Landshut Arena since June 2025, providing a renewed home for the club.
EV Landshut – Geschichte des Klubs
Die Gründung des EV Landshut
Der EV Landshut wurde am 25. April 1948 im Gasthof Zum Sterngarten gegründet. Mitglieder der Eishockeyabteilung der TG Landshut folgten dem Vorschlag von Georg Zeller und riefen einen eigenständigen Verein ins Leben. Mit der Eröffnung des Kunsteisstadions am Gutenbergweg 1957 erhielt der Eishockeysport eine dauerhafte Grundlage für seine weitere Entwicklung in der niederbayerischen Stadt.
Bundesliga-Aufstieg und die erste Meisterschaft
1963 gelang Landshut der Aufstieg in die Bundesliga und damit in die höchste deutsche Spielklasse. Unter Trainer Karel Gut entwickelte sich der Verein zu einem ernsthaften Titelanwärter. 1970 gewann der EVL erstmals die deutsche Meisterschaft. Spieler wie Alois Schloder und Erich Kühnhackl prägten diese erfolgreiche Zeit und machten Landshut weit über die Region hinaus bekannt.
Der zweite deutsche Meistertitel 1983
Nach seiner Rückkehr führte Karel Gut die Mannschaft 1983 erneut zur deutschen Meisterschaft. Zu den prägenden Persönlichkeiten gehörten Kapitän Alois Schloder, Erich Kühnhackl und Klaus Auhuber. Im Finale setzte sich Landshut mit drei Siegen zu einer Niederlage gegen den Mannheimer ERC durch. Der zweite Meistertitel zählt bis heute zu den wichtigsten Erfolgen der Vereinsgeschichte.
DEL-Finale und ein erneuter Anfang
1994 gehörte Landshut zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Eishockey Liga. Gleich in deren erster Saison erreichte der EVL das Finale und wurde 1995 Vizemeister. Wirtschaftliche Schwierigkeiten beendeten 1999 die DEL-Zugehörigkeit. Der Wiederaufbau begann in der Oberliga. 2002 gelang die Rückkehr in die zweite Liga, wo die Mannschaft anschliessend unter dem Namen Landshut Cannibals antrat.
Zweitligameister im Jahr 2012
2012 folgte unter Trainer Jiří Ehrenberger ein weiterer bedeutender Titelgewinn. Im Finale gegen die Starbulls Rosenheim sicherten sich die Cannibals die Meisterschaft der zweiten Bundesliga. Der Erfolg krönte eine starke Saison und ergänzte die traditionsreiche Landshuter Titelsammlung. Auch wenn damit keine Rückkehr in die DEL verbunden war, bleibt diese Meisterschaft ein wichtiger Höhepunkt der jüngeren Klubgeschichte.
Oberliga-Jahre und Wiederaufstieg 2019
2015 erhielt Landshut wegen nicht erfüllter wirtschaftlicher Voraussetzungen keine Lizenz für die DEL2. Es folgten vier Spielzeiten in der Oberliga. 2019 gelang schliesslich die Rückkehr: Gegen die Tilburg Trappers gewann der EVL die Oberliga-Meisterschaft. Das entscheidende fünfte Finalspiel endete auswärts mit einem 4:2-Erfolg und setzte den sportlichen Schlusspunkt unter den erfolgreichen Weg zurück in die DEL2.
Eine moderne Arena und gelebte Eishockeytradition
Seit dem Wiederaufstieg verbindet Landshut den Profispielbetrieb mit seiner traditionsreichen Nachwuchsarbeit. Aus der Talentschmiede gingen unter anderem Marco Sturm, Tobias Rieder und Stanley-Cup-Sieger Tom Kühnhackl hervor. Die umfassend modernisierte Heimspielstätte wurde 2021 wiedereröffnet. Seit Juni 2025 heisst sie VR-Bank Landshut Arena und bietet dem Verein am angestammten Gutenbergweg eine erneuerte sportliche Heimat.