Lausitzer Füchse – Ice Hockey Club in Weißwasser, Germany

Lausitzer Füchse winter illustration featuring ice hockey players, the historic water tower, Glass Museum and a heritage steam train in Weißwasser, Germany, with the original Ice Hockey Atlas logo.

Lausitzer Füchse
Prof.-Wagenfeld-Ring 70
DE - 02943 Weißwasser/O.L.
+49 3576 4049900
info@lausitzer-fuechse.de
https://lausitzer-fuechse.de/


Club History Lausitzer Füchse


The Beginnings on the Braunsteich

The Lausitzer Füchse trace their roots to 15 December 1932, when local enthusiasts founded an organised hockey community in Weißwasser. Their early games took place on the frozen Braunsteich, closely linking the sport with the town’s glassworking community. From these modest beginnings grew a hockey tradition that would become central to the identity of the entire town.

The Rise of an East German Powerhouse

After the Second World War, hockey resumed on natural ice before a new outdoor stadium opened in 1950. Weißwasser won its first East German championship in 1951 as Ostglas Weißwasser. The formation of SG Dynamo Weißwasser in 1953 marked another organisational change as the town developed into one of the leading centres of East German hockey.

Twenty-Five Championships and the Berlin Rivalry

From 1970, East Germany’s top league consisted of only Dynamo Weißwasser and Dynamo Berlin. Their repeated encounters created an exceptional rivalry, with national titles decided between the two clubs for two decades. Weißwasser claimed the final East German championship in 1990, bringing its overall total to 25 titles and securing its place in German hockey history.

Bundesliga Hockey and the DEL Years

The political changes of 1990 brought Weißwasser into the Bundesliga alongside its former Berlin rival. The club subsequently adopted the name Eissport Weißwasser. In 1994, it entered the newly established DEL through a joint team with Chemnitz, known as ESG Füchse Sachsen. Financial pressures ended that arrangement in 1996, and Weißwasser continued in the second tier.

Financial Challenges and Second-Tier Recovery

The professional operating company entered insolvency in 2002, but a newly formed company allowed hockey to continue under the Lausitzer Füchse identity. Relegation to the Oberliga followed in 2003 before the team returned to the second division in 2004. Survival battles remained part of the story, although a playoff semi-final appearance in 2009 provided a memorable sporting highlight.

A New Home on Historic Ground

On 23 August 2013, the Eisarena Weißwasser opened with a game against the Eisbären Berlin. Built on the site of the former Wilhelm-Pieck outdoor stadium, the new arena connected modern facilities with the town’s hockey heritage. The move coincided with the beginning of the DEL2 era and provided a renewed home for professional and youth hockey.

Individual Honours and Modern Playoff Battles

The modern Füchse have added new achievements to their long history. In 2023, Hunter Garlent became the first club player to receive both the DEL2 forward and player of the season awards. In 2024, Weißwasser took Kassel to a deciding seventh quarter-final game. Today, the Füchse continue representing their hockey town in the DEL2.


Lausitzer Füchse – Geschichte des Klubs


Die Anfänge auf dem Braunsteich

Die Lausitzer Füchse führen ihre Wurzeln auf den 15. Dezember 1932 zurück. Damals gründeten Eishockeybegeisterte in Weisswasser eine organisierte Spielgemeinschaft. Die ersten Begegnungen fanden auf dem zugefrorenen Braunsteich statt und waren eng mit der örtlichen Glasarbeitergemeinschaft verbunden. Aus diesen bescheidenen Anfängen entwickelte sich eine Eishockeytradition, die später zu einem wesentlichen Bestandteil der Identität der gesamten Stadt wurde.

Der Aufstieg zur DDR-Eishockeyhochburg

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann der Spielbetrieb erneut auf Natureis. 1950 wurde ein neues Freiluftstadion eröffnet, bevor Weisswasser 1951 als Ostglas Weisswasser erstmals DDR-Meister wurde. Mit der Gründung der SG Dynamo Weisswasser 1953 veränderte sich die organisatorische Struktur erneut. Sportlich entwickelte sich die Stadt in diesen Jahren zu einem der wichtigsten Standorte des ostdeutschen Eishockeys

25 Meistertitel und die Rivalität mit Berlin

Ab 1970 bestand die höchste DDR-Spielklasse nur noch aus Dynamo Weisswasser und Dynamo Berlin. Die regelmässigen Begegnungen schufen eine aussergewöhnliche Rivalität, in der zwei Jahrzehnte lang die Meisterschaft zwischen diesen beiden Vereinen entschieden wurde. 1990 gewann Weisswasser den letzten DDR-Meistertitel. Insgesamt standen damit 25 Meisterschaften zu Buche, die dem Standort einen besonderen Platz in der deutschen Eishockeygeschichte sicherten.

Bundesliga und die Jahre in der DEL

Die politischen Veränderungen von 1990 führten Weisswasser gemeinsam mit dem bisherigen Berliner Rivalen in die Bundesliga. Später nahm der Verein den Namen Eissport Weisswasser an. 1994 startete eine Spielgemeinschaft mit Chemnitz als ESG Füchse Sachsen in der neu gegründeten DEL. Wirtschaftliche Schwierigkeiten beendeten diese Zusammenarbeit 1996. Anschliessend setzte Weisswasser seinen Weg in der zweiten Spielklasse fort.

Wirtschaftliche Krisen und die Zweitliga-Rückkehr

2002 meldete die professionelle Spielbetriebsgesellschaft Insolvenz an. Eine neu gegründete Gesellschaft ermöglichte jedoch die Fortführung unter dem Namen Lausitzer Füchse. Auf den Abstieg in die Oberliga 2003 folgte bereits 2004 die Rückkehr in die zweite Liga. Auch danach gehörten schwierige Jahre und Abstiegsrunden zur Geschichte. Ein besonderer sportlicher Höhepunkt gelang 2009 mit dem Einzug ins Playoff-Halbfinale.

Eine neue Arena auf historischem Boden

Am 23. August 2013 wurde die Eisarena Weisswasser mit einer Begegnung gegen die Eisbären Berlin eröffnet. Die neue Halle entstand auf dem Gelände des früheren Wilhelm-Pieck-Freiluftstadions und verband moderne Bedingungen mit der traditionsreichen Vergangenheit des Standorts. Der Umzug fiel mit dem Beginn der DEL2-Ära zusammen und schuf eine erneuerte Heimat für das Profi- und Nachwuchseishockey.

Individuelle Auszeichnungen und neue Playoff-Kapitel

Auch die jüngere Geschichte brachte bemerkenswerte Leistungen. 2023 wurde Hunter Garlent als erster Spieler des Vereins sowohl zum Stürmer als auch zum Spieler der DEL2-Saison gewählt. 2024 zwangen die Füchse Kassel im Viertelfinale in ein entscheidendes siebtes Spiel. Heute vertritt die Mannschaft ihre traditionsreiche Eishockeystadt weiterhin in der DEL2 und ergänzt damit die lange Geschichte des Standorts