Starbulls Rosenheim – Ice Hockey Club in Rosenheim, Germany
Starbulls Rosenheim
Jahnstrasse 28
DE - 83022 Rosenheim
+49 8031 16322
info@starbulls.de
https://www.starbulls.de/
Club History Starbulls Rosenheim
The Beginnings of Rosenheim Hockey
Rosenheim’s hockey tradition began in 1928, when the local team played its first friendly on an outdoor ice surface at Wittelsbacher Straße. Difficult weather conditions limited training and competition during these pioneering years. After the Second World War, the club was re-established in 1948, and volunteers built a natural ice stadium at Jahnstraße the following year.
Three German Championships with Sportbund
Rosenheim joined the newly established Deutsche Eishockey Liga in 1994 under the Star Bulls name, preserving the familiar SBR initials. Six seasons followed in Germany’s highest professional league. Financial pressures eventually ended that chapter in 2000, when Rosenheim withdrew from the DEL and its licence moved to Iserlohn, forcing local hockey to find a new beginning.
A New Club and the Climb from Amateur Hockey
Starbulls Rosenheim e.V. was founded on 23 May 2000 to preserve the sport in the city. The senior team restarted in the Bezirksliga, far below its former professional level. Promotions brought Rosenheim into the Landesliga in 2001, the Bayernliga in 2002 and the Oberliga in 2004, rebuilding the sporting pathway step by step.
Promotion, Cup Glory and a Championship Final
The next breakthrough came in 2010, when Rosenheim won the Oberliga championship and returned to the second Bundesliga. Under Franz Steer, the team added the DEB Cup in January 2011 with a 3–2 final victory against Ravensburg. In 2012, the Starbulls reached the second-division championship final, finishing as runners-up to the Landshut Cannibals.
The Long-Awaited DEL2 Return in 2023
Relegation in 2017 began another six-year spell in the Oberliga. The return finally arrived in 2023, when Rosenheim defeated the Blue Devils Weiden in the championship final. A 2–1 overtime victory in the fourth game completed a three-wins-to-one series success, securing both the Oberliga title and promotion back to the DEL2.
Modern Rosenheim and the SPIE Arena
Back in the DEL2, Rosenheim progressed from securing survival in 2023–24 to fifth place and a playoff quarter-final appearance in 2024–25. Its home remains the stadium at Jahnstraße, opened in 1962 and roofed in 1973. Renamed SPIE Arena in 2026, the venue continues connecting today’s Starbulls with the city’s championship years and enduring hockey tradition.
Klubgeschichte Star Bulls Rosenheim
Die Anfänge des Rosenheimer Eishockeys
Die Rosenheimer Eishockeytradition begann 1928 mit dem ersten Freundschaftsspiel auf einer Freiluft-Eisfläche an der Wittelsbacher Straße. Schwierige Wetterbedingungen schränkten Training und Spielbetrieb in diesen Pionierjahren immer wieder ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Verein 1948 neu gegründet. Ein Jahr später entstand durch zahlreiche freiwillige Arbeitsstunden ein Natureisstadion an der Jahnstraße, das dem Sport eine feste Heimat gab.
Drei deutsche Meisterschaften mit dem Sportbund
Nach der Insolvenz des EV Rosenheim 1978 wechselte die Eishockeyabteilung zum Sportbund DJK Rosenheim. Dieser organisatorische Schritt leitete die erfolgreichste sportliche Ära der Stadt ein. 1982, 1985 und 1989 gewann der Sportbund die deutsche Meisterschaft. Weitere Finalteilnahmen unterstrichen Rosenheims Stellung unter den führenden deutschen Mannschaften. Diese Titel prägen bis heute die Identität des Eishockeystandorts.
Der Name Star Bulls und die DEL-Jahre
1994 startete Rosenheim unter dem Namen Star Bulls in der neu gegründeten Deutschen Eishockey Liga. Das vertraute Kürzel SBR blieb dadurch erhalten. Es folgten sechs Spielzeiten in der höchsten deutschen Profiliga. Wirtschaftliche Schwierigkeiten beendeten dieses Kapitel jedoch im Jahr 2000. Rosenheim zog sich aus der DEL zurück, die Lizenz ging nach Iserlohn, und vor Ort wurde ein Neuanfang notwendig.
Ein neuer Verein und der Aufstieg aus dem Amateurbereich
Am 23. Mai 2000 wurde der Starbulls Rosenheim e.V. gegründet, um den Eishockeysport in der Stadt zu erhalten. Die erste Mannschaft begann in der Bezirksliga und damit weit unterhalb des früheren Profiniveaus. Aufstiege führten Rosenheim 2001 in die Landesliga, 2002 in die Bayernliga und 2004 in die Oberliga. Schritt für Schritt entstand wieder eine sportliche Perspektive.
Aufstieg, Pokalsieg und Zweitliga-Finale
2010 gelang mit der Oberliga-Meisterschaft die Rückkehr in die zweite Bundesliga. Unter Trainer Franz Steer gewann Rosenheim im Januar 2011 zusätzlich den DEB-Pokal. Im Finale besiegten die Starbulls Ravensburg mit 3:2. Bereits 2012 erreichte die Mannschaft das Endspiel um die Zweitliga-Meisterschaft. Gegen die Landshut Cannibals blieb der Titelgewinn zwar aus, doch die Vizemeisterschaft bestätigte den erfolgreichen Wiederaufbau.
Die lang ersehnte DEL2-Rückkehr 2023
Der Abstieg 2017 führte Rosenheim für weitere sechs Jahre in die Oberliga. 2023 gelang schliesslich die Rückkehr. Im Meisterschaftsfinale setzten sich die Starbulls gegen die Blue Devils Weiden durch. Ein 2:1-Heimsieg nach Verlängerung entschied das vierte Spiel und die Serie mit drei Siegen zu einer Niederlage. Damit waren sowohl die Oberliga-Meisterschaft als auch der DEL2-Aufstieg gesichert.
Das heutige Rosenheim und die SPIE Arena
Nach dem Klassenerhalt 2023/24 erreichte Rosenheim in der Saison 2024/25 den fünften Platz und das Playoff-Viertelfinale der DEL2. Die Heimstätte bleibt das 1962 eröffnete und 1973 überdachte Stadion an der Jahnstraße. Seit 2026 heisst es SPIE Arena. Damit verbindet die Spielstätte die heutigen Starbulls weiterhin mit den Meisterschaftsjahren und der langen Eishockeytradition der Stadt.