HC Meran/o Pircher – Ice Hockey Club in Merano / Meran, Italy

HC Meran/o Pircher ice hockey players with Merano’s snowy Kurhaus, St Nicholas Church and Passer river, featuring the Merano / Meran • Italy subtitle and original Ice Hockey Atlas logo.

HC Meran/o Pircher
Gampenstrasse 74 / Via Palade 74
IT-39012 Merano / Meran (BZ)
+39 0473 211999
info@hcmerano.it
https://www.hcmerano.it/


HC Meran/o Pircher History – Italian Champions and Alpine Finalists


HC Meran/o Pircher represents the South Tyrolean spa town of Merano, known as Meran in German. The black-and-white team carries a hockey tradition that began in 1968 and includes two Italian championships. Its story also features a rebuild through the youth organisation, a first Coppa Italia victory and a run to the 2026 Alps Hockey League final.

The Beginning in 1968

Hockey Club Merano was founded in 1968, initially as a section of Sportclub Merano. Hansjörg Brunner was central to its development and later served as president for many years. The team made early progress in Italy’s lower divisions, winning Serie B championships in 1971 and 1978 as senior hockey established itself in the town.

The First Italian Championship in 1986

The 1985–86 season brought Merano its first championship in Italy’s highest division. It was the club’s breakthrough at national level, coming less than two decades after its foundation. That first Scudetto remains one of the defining achievements in the history of the black-and-white team and a reference point for later generations of Merano players.

A Second Scudetto in 1999

Merano returned to the top of Italian hockey in 1998–99. This time, the championship came against South Tyrolean rivals Bolzano. The second Scudetto confirmed that the club could again compete with the country’s strongest teams. Together, the championships of 1986 and 1999 remain the highest national league honours in Merano’s sporting record.

The Youth Club Leads the Rebuild

HC Meran Junior was founded in 2002 to develop local young players. When the old senior operation withdrew, the junior association took over its sporting rights and entered Serie C U26 in 2008–09. After one season, the team returned to Serie A2. From 2013, responsibility was divided between the junior association and the company running the senior team.

The First Coppa Italia in 2020

On 19 January 2020, Merano won the Coppa Italia for the first time. Playing at home, the team defeated Varese 6–5 in a final that remained tense until the closing seconds. Merano had led throughout, but Varese recovered to within one goal. Goalkeeper Thomas Tragust helped protect the advantage and secure the trophy for coach Massimo Ansoldi’s team.

Entry into the Alps Hockey League

The next step came in 2021–22, when Merano entered the Alps Hockey League and returned to Italy’s top-level national competition. The move followed years of rebuilding and lower-division competition. It gave the team a regular international schedule and an opportunity to restore senior hockey’s standing in the town. Cooperation with Bolzano also provided opportunities for players to gain experience across both clubs.

The Historic Final Run of 2026

Merano reached its first Alps Hockey League final in 2025–26. The team eliminated Asiago in the quarter-finals and then defeated Sisak in a seven-game semi-final. The final against Gherdeina was the league’s first all-South Tyrolean title series. Gherdeina won four games to none, but Merano’s runner-up finish was its best result since joining the competition.


Geschichte des HC Meran/o Pircher – Vom italienischen Meister zum Alps-Finalisten


Der HC Meran/o Pircher vertritt die Südtiroler Kurstadt Meran, auf Italienisch Merano. Die schwarz-weisse Mannschaft führt eine Eishockeytradition fort, die 1968 begann und zwei italienische Meistertitel hervorbrachte. Zur Vereinsgeschichte gehören auch der Wiederaufbau über die Nachwuchsorganisation, der erste Gewinn der Coppa Italia und der Einzug ins Finale der Alps Hockey League im Jahr 2026.

Die Gründung im Jahr 1968

Der Hockey Club Meran entstand 1968 zunächst als Sektion des Sportclub Meran. Hansjörg Brunner gehörte zu den prägenden Förderern und führte den Verein später über viele Jahre als Präsident. Schon in den Anfangsjahren gelangen Erfolge in den unteren italienischen Spielklassen. Die Serie-B-Meisterschaften von 1971 und 1978 begleiteten den Aufbau einer leistungsfähigen ersten Mannschaft.

Der erste italienische Meistertitel 1986

In der Saison 1985/86 gewann Meran erstmals die Meisterschaft der höchsten italienischen Spielklasse. Weniger als zwei Jahrzehnte nach der Gründung gelang damit der nationale Durchbruch. Dieser erste Scudetto zählt bis heute zu den wichtigsten Erfolgen des schwarz-weissen Teams. Er wurde zu einem Bezugspunkt für die späteren Mannschaften und für die weitere Entwicklung des Eishockeysports in der Passerstadt.

Der zweite Scudetto gegen Bozen 1999

1998/99 kehrte Meran an die Spitze des italienischen Eishockeys zurück. Den zweiten Meistertitel gewann der Klub gegen den Südtiroler Rivalen Bozen. Damit gelang es der Mannschaft erneut, sich gegen die stärksten Vereine des Landes durchzusetzen. Die Meisterschaften von 1986 und 1999 bilden bis heute die höchsten nationalen Ligaerfolge der Meraner Eishockeygeschichte.

Der Nachwuchsverein übernimmt den Wiederaufbau

2002 wurde der HC Meran Junior gegründet, um junge einheimische Spieler auszubilden. Als sich der damalige Seniorenbetrieb zurückzog, übernahm der Nachwuchsverein die sportlichen Rechte und startete 2008/09 in der Serie C U26. Bereits nach einer Saison gelang die Rückkehr in die Serie A2. Seit 2013 betreut der Juniorverein die Nachwuchsmannschaften, während die Hockeyclub Meran/o GmbH für die erste Mannschaft zuständig ist.

Der erste Pokalsieg im Jahr 2020

Am 19. Januar 2020 gewann Meran erstmals die Coppa Italia. Im Finale vor heimischem Publikum setzte sich die Mannschaft mit 6:5 gegen Varese durch. Obwohl Meran während der gesamten Partie führte, blieb es bis zum Schluss spannend. Varese kam bis auf ein Tor heran. Torhüter Thomas Tragust half mit entscheidenden Paraden, den Vorsprung und den Pokalsieg für das Team von Trainer Massimo Ansoldi zu sichern.

Der Wechsel in die Alps Hockey League

Zur Saison 2021/22 trat Meran der Alps Hockey League bei und kehrte zugleich in die höchste italienische Meisterschaft zurück. Nach den Jahren des Wiederaufbaus eröffnete sich damit wieder ein regelmässiger internationaler Spielbetrieb. Der Klub wollte dem Eishockey in der Passerstadt neuen Stellenwert geben. Die Zusammenarbeit mit Bozen schuf zudem Möglichkeiten für Spieler, bei beiden Vereinen Erfahrungen zu sammeln

Das erste Alps-Finale der Vereinsgeschichte 2026

2025/26 erreichte Meran erstmals das Finale der Alps Hockey League. Im Viertelfinale bezwang die Mannschaft Asiago, anschliessend setzte sie sich im Halbfinale über sieben Spiele gegen Sisak durch. Das Endspiel gegen Gröden war die erste rein Südtiroler Finalserie der Liga. Gröden gewann mit vier Siegen ohne Niederlage. Für Meran blieb die Vizemeisterschaft dennoch das beste Ergebnis seit dem Einstieg in den Wettbewerb.