Zwischen Weihnachten und Silvester wird Davos wieder zum Treffpunkt unterschiedlicher Eishockeywelten. Vom 26. bis 31. Dezember 2026 kämpfen sechs Mannschaften um den Spengler Cup. Hinter ihren Wappen stehen ganz verschiedene Geschichten: Schweizer Meistertradition, schwedische Europacup-Erfolge, deutsche Titelserien, finnische Hockeywurzeln und der nordamerikanische College-Sport.
Der HC Davos geht als Gastgeber und Titelverteidiger ins Turnier. Die SCL Tigers erleben ihre erste Teilnahme, während Ilves Tampere nach 54 Jahren zurückkehrt. Frölunda HC bringt den jüngsten Triumph in der Champions Hockey League mit. Die Adler Mannheim kehren nach elf Jahren nach Davos zurück, und die U.S. Collegiate Selects wollen an ihren Finaleinzug bei der Premiere 2025 anknüpfen.
Das Teilnehmerfeld des 98. Spengler Cups bietet damit weit mehr als sechs Namen auf einem Spielplan. Es verbindet Clubs mit jahrzehntelanger Geschichte und eine junge Auswahl, die sich ihren Platz auf dieser Bühne erst kürzlich erarbeitet hat. IceHockeyAtlas stellt die Mannschaften vor: ihre Herkunft, ihre wichtigsten Erfolge und die Bedeutung ihrer Reise nach Davos.
„IceHockeyAtlas stellt die Mannschaften vor: ihre Herkunft, ihre wichtigsten Erfolge und die Bedeutung ihrer Reise nach Davos.“
Dominik Egli trifft auf seinen früheren Club
Für HCD-Verteidiger Dominik Egli wird der Spengler Cup 2026 zu einem persönlichen Wiedersehen. Nach zwei Spielzeiten bei Frölunda HC kehrte er im Sommer nach Davos zurück. Nun steht sein früherer Club ebenfalls beim Traditionsturnier auf dem Eis – und gehört sogar derselben Vorrundengruppe an.
2024 war Egli nach Schweden gewechselt, um sich bei Frölunda weiterzuentwickeln. Zwei Jahre später bringt er diese Erfahrungen zurück zum HCD. Beim Aufeinandertreffen begegnet er ehemaligen Teamkollegen und einem vertrauten Eishockeyumfeld, diesmal allerdings als Gegner.
Damit erhält das Duell zwischen Davos und Frölunda eine zusätzliche persönliche Bedeutung. Für Egli verbinden sich zwei Stationen seiner Karriere in einem Spiel: seine schwedische Vergangenheit und seine Davoser Gegenwart.
HC Davos: Der Gastgeber, dessen Geschichte zum Spengler Cup gehört
Wenn der HC Davos am Spengler Cup aufs Eis fährt, spielt er vor einer besonderen Kulisse. In seiner Heimstätte begegnen sich die Geschichte des Clubs und die Geschichte eines Turniers, das seit 1923 zum Davoser Winter gehört. Der HCD ist Gastgeber, Mitgestalter und sportlicher Teilnehmer zugleich. Diese Verbindung macht seine Rolle im internationalen Teilnehmerfeld einzigartig.
Der 1921 gegründete Club entwickelte sich zu einer der erfolgreichsten Adressen des Schweizer Eishockeys. Seine 31 Schweizer Meistertitel erzählen von mehreren erfolgreichen Generationen. Hinter dieser Bilanz stehen jedoch auch schwierige Jahre, sportliche Rückschläge und der Wiederaufbau. Davos musste seinen Platz an der Spitze mehrfach neu erkämpfen.
Auch beim Spengler Cup hat sich der Gastgeber eine aussergewöhnliche Stellung erarbeitet. Mit dem Turniersieg 2025 feierte der HCD seinen 17. Triumph und wurde zum alleinigen Rekordsieger. Im Final bezwangen die Bündner die U.S. Collegiate Selects mit 6:3. Für das Teilnehmerfeld 2026 ergibt sich daraus eine interessante Konstellation: Der Titelverteidiger und sein letztjähriger Finalgegner treffen bereits in derselben Gruppe aufeinander.
Dass Davos weiterhin um grosse Titel mitspielen kann, zeigte auch die Schweizer Meisterschaft 2025/26. Die Mannschaft von Trainer Josh Holden erreichte den Playoff-Final und unterlag Fribourg-Gottéron erst in der Verlängerung des siebten Spiels. Zwischen Meistertitel und Enttäuschung lag damit am Ende ein einziges Tor.
Beim Spengler Cup 2026 beginnt die Aufgabe dennoch wieder von vorne. In der Gruppe Cattini warten mit Frölunda HC und den U.S. Collegiate Selects zwei Gegner mit unterschiedlichen sportlichen Hintergründen. Der schwedische CHL-Sieger bringt internationale Siegererfahrung mit, die College-Auswahl die Erinnerung an ihren starken ersten Auftritt in Davos.
Für den HCD geht es darum, den Heimvorteil und die Erfahrung aus dem Vorjahr erneut auf das Eis zu bringen. Seine Geschichte verschafft ihm Aufmerksamkeit und hohe Erwartungen. Den nächsten Pokal gewinnt aber auch der Rekordsieger erst mit den Leistungen der Turnierwoche.
SCL Tigers: 80 Jahre Emmentaler Hockeygeschichte treffen auf eine Davoser Premiere
Für die SCL Tigers wird der Spengler Cup 2026 zu einer Premiere mit besonderem zeitlichem Zusammenhang. Der Club aus Langnau feiert in diesem Jahr sein 80-jähriges Bestehen und tritt erstmals beim traditionsreichen Einladungsturnier in Davos an. Eine lange Vereinsgeschichte bekommt damit ein neues internationales Kapitel.
Die Wurzeln reichen ins Jahr 1946 zurück, als der Schlittschuhclub Langnau gegründet wurde. Aus dem Verein im Emmental entwickelte sich ein Name, der fest zur Schweizer Eishockeygeschichte gehört. Den grössten sportlichen Erfolg feierte Langnau 1976 mit dem Schweizer Meistertitel. Ein halbes Jahrhundert später bleibt dieser Triumph ein zentraler Bezugspunkt der Clubgeschichte.
Gerade diese Verbindung von Herkunft und Gegenwart macht die Teilnahme in Davos interessant. Die Tigers kommen mit einer eigenen Tradition, erleben den Spengler Cup aber zum ersten Mal als Teilnehmer. Während andere Mannschaften an frühere Auftritte und vertraute Turnierabläufe anknüpfen können, beginnt die Davoser Geschichte der Langnauer erst jetzt.
Ihre Premiere eröffnet zugleich das gesamte Turnier. Am 26. Dezember 2026 treffen die SCL Tigers um 15.10 Uhr auf die Adler Mannheim. Damit begegnen sich bereits im ersten Spiel zwei Clubs, deren Geschichten eng mit ihren jeweiligen Heimatregionen verbunden sind. Für Langnau ist es die erste Gelegenheit, sich auf dieser Bühne mit einem der grossen Namen des deutschen Eishockeys zu messen.
Mit Ilves Tampere wartet in der Gruppe Torriani zudem ein finnischer Traditionsclub. Die Tigers erhalten damit zwei unterschiedliche internationale Vergleiche: gegen einen erfahrenen deutschen Spengler-Cup-Teilnehmer und gegen einen finnischen Rückkehrer, dessen letzter Davoser Auftritt mehr als ein halbes Jahrhundert zurückliegt.
Die Bedeutung dieser Einladung lässt sich deshalb nicht allein an Siegen und Niederlagen festmachen. Im Jubiläumsjahr erweitert Langnau seine Vereinsgeschichte um eine Erfahrung, die bisherigen Spielergenerationen verwehrt geblieben ist. Wie erfolgreich dieses erste Kapitel ausfällt, entscheidet sich auf dem Eis. Dass es überhaupt geschrieben wird, macht den Spengler Cup 2026 für die SCL Tigers bereits zu einem besonderen Ereignis.
Frölunda HC: Schwedische Meistertradition und europäische Siegermentalität
Mit Frölunda HC kommt ein Club nach Davos, dessen Geschichte weit über die schwedische Meisterschaft hinausreicht. Die Mannschaft aus Göteborg gehört zu den erfolgreichsten Organisationen der Champions Hockey League und reist 2026 als amtierender Sieger dieses europäischen Wettbewerbs zum Spengler Cup.
Die Wurzeln liegen im Jahr 1944, als Västra Frölunda IF eine Eishockeyabteilung gründete. 1984 wurde daraus der eigenständige Verein Västra Frölunda HC. Seit 2004 trägt der Club seinen heutigen Namen Frölunda HC. Hinter den Namenswechseln steht eine kontinuierliche Entwicklung von einer lokalen Eishockeyabteilung zu einer international bekannten Adresse.
Den ersten schwedischen Meistertitel gewann die Männermannschaft 1965. Weitere Meisterschaften folgten 2003, 2005, 2016 und 2019. Besonders in den vergangenen Jahrzehnten gelang es Frölunda damit wiederholt, neue erfolgreiche Mannschaften aufzubauen. Die Clubgeschichte hängt nicht an einer einzigen goldenen Generation.
Noch deutlicher zeigt sich die internationale Stärke in der Champions Hockey League. Frölunda gewann den Wettbewerb 2016, 2017, 2019, 2020 und 2026. Diese fünf Titel machen verständlich, weshalb der schwedische Vertreter in Davos besondere Aufmerksamkeit erhält.
Beim Spengler Cup wartet allerdings eine andere Herausforderung als in einer europäischen Saison mit mehreren Wettbewerbsphasen. Innerhalb weniger Tage entscheiden einzelne Begegnungen über den Turnierverlauf. Auch eine grosse internationale Erfolgsbilanz bietet dabei keine Sicherheit.
In der Gruppe Cattini trifft Frölunda auf Gastgeber HC Davos und die U.S. Collegiate Selects. Gleich am 26. Dezember um 20.15 Uhr steht der Vergleich mit der nordamerikanischen College-Auswahl an. Damit beginnt das Turnier für die Schweden gegen jenen Gegner, der bei seiner Premiere 2025 bis in den Final vorgestossen ist.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt das Wiedersehen mit Dominik Egli. Der Verteidiger spielte zwei Saisons für Frölunda, bevor er im Sommer 2026 zum HC Davos zurückkehrte. Nun begegnet er seinen früheren Teamkollegen beim Spengler Cup als Gegner. Weil Davos und Frölunda derselben Vorrundengruppe angehören, erhält bereits die Gruppenphase eine persönliche Geschichte zwischen den beiden Mannschaften.
Adler Mannheim: Deutsche Titelgeschichte kehrt nach Davos zurück
Die Adler Mannheim gehören zu den grossen Namen des deutschen Eishockeys. Ihre Geschichte beginnt 1938 mit der Gründung des Mannheimer Eis- und Rollsport-Clubs. Aus diesen Wurzeln entwickelte sich eine Organisation, deren Meisterschaften mehrere Epochen des deutschen Clubhockeys geprägt haben.
Der erste nationale Meistertitel gelang 1980. Besonders erfolgreich verlief später die zweite Hälfte der 1990er-Jahre: Mannheim gewann 1997, 1998 und 1999 drei Meisterschaften in Folge. Weitere Titel folgten 2001, 2007, 2015 und 2019. Insgesamt stehen damit acht deutsche Meisterschaften in der Vereinsbilanz.
Diese Erfolge gehören zum Selbstverständnis des Clubs. Mannheim ist eine Adresse, an der Mannschaften immer wieder an grossen Zielen gemessen werden. Die Geschichte liefert dafür den Hintergrund; erfüllen muss diese Erwartungen jede neue Spielergeneration selbst.
Auch zum Spengler Cup besitzen die Adler eine längere Verbindung. 2026 nehmen sie bereits zum neunten Mal teil. Dennoch ist die Reise nach Davos eine Rückkehr nach erheblichem Abstand: Zuletzt waren die Mannheimer 2015 beim Turnier dabei. Elf Jahre später beginnt nun das nächste Kapitel.
Die Einladung erreicht den Club zudem nach einer sportlich erfolgreichen Saison. Als deutscher Vizemeister der Spielzeit 2025/26 kommen die Adler mit aktuellen Argumenten nach Graubünden. Ihre Teilnahme lebt somit nicht allein vom bekannten Namen und früheren Meisterschaften.
In der Gruppe Torriani treffen sie auf die SCL Tigers und Ilves Tampere. Schon das Eröffnungsspiel am 26. Dezember um 15.10 Uhr führt Mannheim gegen Langnau aufs Eis. Auf der einen Seite steht damit ein erfahrener Turnierteilnehmer, auf der anderen ein Schweizer Club bei seiner Davoser Premiere.
Für die Adler bietet der Spengler Cup die Gelegenheit, sich erneut ausserhalb des deutschen Ligabetriebs zu präsentieren. Nach elf Jahren Pause wartet ein Turnier, das innerhalb weniger Tage Anpassungsfähigkeit verlangt: andere Gegner, unterschiedliche Spielweisen und wenig Zeit, um sich nach einem Rückschlag neu zu sortieren.
Ilves Tampere: Finnische Hockeygeschichte kehrt nach 54 Jahren zurück
Unter den Teilnehmern des Spengler Cups 2026 besitzt Ilves Tampere eine besonders ungewöhnliche Davoser Vergangenheit. Der finnische Club war bisher erst einmal dabei: 1972 erreichte Ilves den dritten Platz. Danach vergingen 54 Jahre, bevor die nächste Teilnahme folgte.
Die Vereinsgeschichte beginnt noch deutlich früher. Ilves wurde 1931 in Tampere gegründet. Bereits 1936 gewann die Männermannschaft ihre erste finnische Meisterschaft. Weitere Titel folgten rasch: Die Meisterschaften von 1937 und 1938 machten aus dem frühen Erfolg eine erste Serie.
Auch in den folgenden Jahrzehnten gehörte Ilves zu den prägenden Mannschaften des finnischen Eishockeys. Insgesamt gewann die erste Männermannschaft 16 nationale Meisterschaften. Besonders viele dieser Titel stammen aus den Jahren vor und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg sowie aus den 1950er- und 1960er-Jahren.
Der bislang letzte Meistertitel gelang 1985. Damit erzählt die Geschichte von Ilves auch davon, wie lange ein traditionsreicher Club auf den nächsten ganz grossen Erfolg warten kann. Die früheren Meisterschaften bleiben ein bedeutender Teil seiner Identität, ersetzen aber keine Erfolge der Gegenwart.
Eine sichtbare Verbindung zwischen Vergangenheit und moderner Entwicklung bietet die heutige Heimstätte. Seit Dezember 2021 spielt Ilves in der Nokia Arena. Die Spielstätte teilt sich der Club mit dem Stadtrivalen Tappara. Zwei eigenständige Vereinsgeschichten begegnen sich damit regelmässig unter demselben Dach.
Beim Spengler Cup wartet nun eine andere Form der Begegnung. In der Gruppe Torriani trifft Ilves auf die SCL Tigers und die Adler Mannheim. Für die Finnen ist diese Reise eine Rückkehr an einen Ort, der in ihrer Turniergeschichte bisher nur mit einem einzigen Jahr verbunden war.
Gerade der lange Abstand macht die Teilnahme bemerkenswert. Für viele heutige Anhänger wird 2026 die erste bewusst erlebte Spengler-Cup-Reise ihres Clubs sein. Aus einer Erinnerung an 1972 wird damit wieder eine Geschichte der Gegenwart.
U.S. Collegiate Selects: Eine junge Auswahl, die sofort den Final erreichte
Die U.S. Collegiate Selects nehmen im Teilnehmerfeld eine besondere Stellung ein. Hinter ihrem Namen steht kein einzelner Verein mit einer jahrzehntelangen Clubgeschichte. Die Mannschaft vereint aktive Spieler verschiedener Hochschulen aus dem nordamerikanischen NCAA-Division-I-Collegehockey.
Auch die Bezeichnung verlangt eine genaue Einordnung: Die Collegiate Selects sind keine US-Nationalmannschaft. Für die Premiere 2025 konnten Spieler unterschiedlicher Nationalitäten ausgewählt werden. Vertreten waren alle sechs Conferences des Division-I-Männerhockeys.
Damit bringt die Auswahl eine andere Geschichte nach Davos als ihre Gegner. Ihre Spieler kommen aus verschiedenen Hochschulmannschaften und treten für das Turnier gemeinsam an. Sie repräsentieren einen Ausbildungs- und Wettbewerbsweg, der Studium und ambitionierten Eishockeysport miteinander verbindet.
Wie konkurrenzfähig dieses Modell sein kann, zeigte bereits der erste Auftritt 2025. Die Collegiate Selects gewannen ihre Gruppe und erreichten anschliessend den Final. Dort unterlagen sie dem HC Davos mit 3:6. Der Gastgeber gewann den Pokal, doch auch die Finalteilnahme der neuen Auswahl war ein bemerkenswertes Ergebnis.
Die Rückkehr 2026 besitzt deshalb eine andere Ausgangslage als die Premiere. Die Mannschaft ist inzwischen ein bekannter Turniergegner. Ihr erster Auftritt hat gezeigt, dass eine College-Auswahl gegen etablierte Profiteams bestehen und bis ins Endspiel gelangen kann.
In der Gruppe Cattini begegnen die Collegiate Selects erneut dem HC Davos. Mit Frölunda HC wartet ausserdem der amtierende Sieger der Champions Hockey League. Bereits am ersten Turnierabend steht damit ein anspruchsvoller Vergleich mit einem europäischen Spitzenclub auf dem Programm.
Die Einladung gilt auch für 2027. Das eröffnet die Möglichkeit, aus einem erfolgreichen ersten Auftritt eine längere Davoser Verbindung entstehen zu lassen. Während andere Teilnehmer ihre Vergangenheit in Jahrzehnten und Meisterschaften messen, stehen die Collegiate Selects noch am Anfang ihrer eigenen Spengler-Cup-Geschichte. Ihr erstes Kapitel hat die Erwartungen an das nächste bereits deutlich erhöht.
Spengler Cup 2026: Unterschiedliche Wege führen auf dasselbe Eis
Der Spengler Cup 2026 bringt Mannschaften zusammen, deren Geschichten sich auf ganz unterschiedliche Weise entwickelt haben. Der HC Davos verbindet die Rolle des Gastgebers mit einer aussergewöhnlichen Titelbilanz. Die SCL Tigers beginnen im Jubiläumsjahr ihr erstes Davoser Turnierkapitel. Frölunda bringt europäische Siegererfahrung mit, Mannheim kehrt nach elf Jahren zurück, und Ilves nimmt eine Verbindung wieder auf, die seit 1972 geruht hat. Die Collegiate Selects wiederum wollen ihren eindrücklichen Einstand fortsetzen.
Die Gruppenphase schafft dafür die ersten direkten Vergleiche. In der Gruppe Torriani spielen die SCL Tigers, die Adler Mannheim und Ilves Tampere. Die Gruppe Cattini bilden der HC Davos, Frölunda HC und die U.S. Collegiate Selects.
Die beiden Gruppensieger ziehen direkt in die Halbfinals ein. Die übrigen vier Mannschaften kämpfen in den Pre-Semifinals um die verbleibenden Plätze. Der Final beginnt am 31. Dezember 2026 um 12.10 Uhr.
Bis dahin treffen grosse Vereinsgeschichten auf die Möglichkeiten eines kurzen Turniers. Frühere Titel erklären, woher die Mannschaften kommen. Welche von ihnen das nächste Erfolgskapitel schreibt, entscheidet sich zwischen Weihnachten und Silvester in Davos.
Spengler Cup live erleben: Tickets und Anreise nach Davos
Wer die Mannschaften in der VAT Arena erleben möchte, findet Eintrittskarten im offiziellen Ticketshop des Spengler Cups. Auch bei zunächst ausverkauften Spielen können durch freigegebene Plätze wieder einzelne Tickets verfügbar werden.
Für die Anreise lohnt sich die Bahn: Mit einem offiziellen Matchticket ist die Hin- und Rückfahrt in der zweiten Klasse auf dem Streckennetz der Rhätischen Bahn am Spieltag oder Folgetag inbegriffen. Nach den Abendspielen steht zudem ein Extrazug von Davos über Landquart nach Chur zur Verfügung.
Vom 26. bis 30. Dezember bietet die Südostbahn ausserdem eine späte Verbindung ab Landquart bis Zürich an. Dafür gelten die auf der offiziellen Anreiseseite beschriebenen Billette und Bedingungen; die kostenlose RhB-Fahrt umfasst diese Weiterreise nicht automatisch.
Da Parkplätze während der Festtage knapp sind, empfiehlt der Veranstalter die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die aktuellen Verbindungen und Angebote helfen dabei, auch die Rückfahrt nach einem Abendspiel frühzeitig zu planen.
Den Spengler Cup im Fernsehen und Livestream verfolgen
Auch wer nicht nach Davos reist, kann den Spengler Cup verfolgen. Als Übertragungsangebote werden SRF zwei, die SRF Sport-App und die offizielle Turnierwebsite genannt. So lassen sich die internationalen Begegnungen auch von zu Hause oder unterwegs miterleben.
Die jeweiligen Sendezeiten und die verfügbaren Livestreams findest du im aktuellen Programm von SRF Sport und auf der Website des Spengler Cups.
Quellen und weiterführende Informationen
- Spengler Cup – Teilnehmer 2026
- Spengler Cup – Spielplan und Gruppeneinteilung
- HC Davos – Dominik Egli über seine Zeit bei Frölunda und seine Rückkehr
- HC Davos – Offizielles Teamprofil beim Spengler Cup
- SCL Tigers – Vereinschronik von 1946 bis zum Meisterjahr 1976
- Frölunda HC – Offizielle Vereinsgeschichte
- Adler Mannheim – Vereinsgeschichte und Meistertitel
- Adler Mannheim – Rückkehr zum Spengler Cup 2026
- Ilves Tampere – Gründung und Vereinsgeschichte
- Ilves Tampere – Meisterschaften und Erfolge
- Spengler Cup – Ilves kehrt nach Davos zurück
- College Hockey Inc. – Die U.S. Collegiate Selects beim Spengler Cup
- Spengler Cup – Tickets
- Spengler Cup – Anreise und Bahnangebote
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